Verhaltens-Tipps: Do’s & Dont’s

 

Unabhängig davon, wie oder mit wem Sie Valencia besuchen wollen, hier ein paar praktische Tipps…

Valenciano ist nicht Catalán!
Valencia ist zweisprachig: Es wird sowohl „Castellano“, welches normalerweise als Spanisch bezeichnet wird, wie auch „Valenciano“ gesprochen. Dieses gehört zwar zur gleichen Sprachfamilie wie das Katalanisch, das etwa in Barcelona gesprochen wird. Kommen Sie trotzdem nie und nimmer auf die Idee einem Valenciano zu sagen er spreche Katalanisch!!!

Du oder Sie?
Es ist in Spanien durchaus üblich sich mit dem Vornamen anzusprechen. Das “Usted”, also das “Sie”, ist zwar durchaus korrekt und gerade bei älteren Personen sicherlich angebracht, im Alltag werden jedoch sehr rasch die Vornamen und das Du verwendet. Tipp: Verwenden Sie beim ersten Kontakt immer das “Usted”, wenn Ihnen dann die Person sympathisch ist, so können Sie ganz unkompliziert zum Du wechseln, in dem Sie sich mit Ihrem Vornamen vorstellen.

Kuss Kuss
Die Valencianos sind sehr herzliche Menschen, die Begrüssungen sind daher für die meistens Mitteleuropäer vielleicht etwas überschwänglich. Es ist aber durchaus üblich einer Dame bei der Begrüssung zwei (2) Küsse auf die Wange zu drücken, erst recht, wenn man sich schon kennt.

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Schön hinten anstehen…

Schlange stehen wie in England
Es mag paradox klingen, aber die Spanier legen Wert auf das Einhalten der Warteschlangen, ähnlich wie die Briten. Daher finden sich in den Läden oder Verkaufstheken von Supermärkten entsprechende Turnus-Nummern. Wo diese fehlen ist es üblich laut in die Runde zu fragen, wer die letzte Person in der Warteschlange ist. ¿Quien es el ultimo? lautet hier die Frage.

Ampeln
Rot und Grün werden sowohl von Fussgängern wie auch von Motorrädern und PKWs nicht immer als Verkehrsregel verstanden, sondern eher als Empfehlung interpretiert. Gehen Sie daher nie blind über die Strasse oder fahren ohne Vorsicht über eine Kreuzung.

Direkt mit dem Löffel
Echte Valencianos teilen die Paella in dem sie diese in die Mitte des Tisches stellen und alle gemeinsam mit einem Löffel direkt aus der Pfanne essen.

Rechnung durch x teilen
Auch wenn einer nicht das gleiche gegessen hat wie sein Tischnachbar ist es in Spanien üblich die Restaurantrechnung schön brüderlich durch die Anzahl Gäste aufzuteilen.

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Do’s & dont’s – damit man nicht aufläuft wie einst dieser Frachter am Strand von Valencia.

Tiefstapeln bringt mehr
Versuchen Sie nicht, wie vielleicht zu Hause üblich, auf Ihr Recht als Steuerzahler, Kunde oder Tourist zu pochen, sollten Sie irgendwann mal an einem Schalter stehen oder ein besonderes Anliegen vorbringen wollen. Sie werden auflaufen wie einst dieser Frachter am Strand von Valencia. Begegnen Sie Ihrem Gegenüber lieber mit Anstand und Respekt. Wenn Sie freundlich um Hilfe bitten, werden die Valencianos in der Regel alles versuchen Ihnen zu helfen.

Trinkgeld
Achten Sie darauf nicht zu viel Trinkgeld zu geben, fünf Euro pro Tischgast ist schon viel. Denn nach Ihnen kommen vielleicht wieder Spanier, und die hinterlassen in der Regel das Klein- respektive Wechselgeld, allenfalls ein, zwei Euro pro Person.

Familiennamen
Lassen Sie sich nicht verwirren! In Spanien werden offiziell immer beide Familiennamen verwendet, also den Familienname des Vaters (in meinem Fall: Izquierdo) sowie der ledige Familienname der Mutter, also Hänni. Ergibt Daniel Izquierdo Hänni. Achtung: Ehegatten behalten immer ihre beiden Familiennamen und nehmen jenen des Ehepartners nicht an.

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Finger weg von Fast-Food Paellas!

Fast-Food Paellas
Wer eine echte Paella essen will, der muss sich dafür Zeit nehmen, alleine die Zubereitungszeit dauert rund eine Stunde. Alles, was schneller auf den Tisch kommt, allen voran jene in den kleinen Pfännchen, hat nichts mit einer echten Paella zu tun. Also, unbedingt einen weiten Bogen machen um solche Touristenfallen wie der “Paellador”.

Langfinger
Valencia ist zweifelsohne eine sichere Stadt, trotzdem sollte man sich vor Langfingern gerade an gut frequentierten Orten hüten. Brieftasche und Mobiltelefon sollte man etwa in einem Strassencafé nicht auf dem Tisch aufliegen haben, Handtaschen und ähnliches sollten immer geschlossen sein.

Keine grossen Banknoten
100 Euro Banknoten werden vielerorts gar nicht angenommen, von 200 Euro oder gar 500 Euro Scheinen ganz zu schweigen. Lassen Sie daher höchstens 50 Euro-Scheine aus dem Geldautomaten.

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